Warum scheinbar gleiche Stühle im Alltag ganz unterschiedlich funktionieren
Warum Möbel für den privaten Gebrauch den Anforderungen öffentlicher Räume oft nicht standhalten und worauf es bei Stühlen wirklich ankommt.
Im öffentlichen Einsatz zeigt sich schnell, ob ein Stuhl nur gut aussieht oder für dauerhafte, wechselnde Belastungen wirklich konstruiert ist.”
HANAU, GERMANY, January 11, 2026 /EINPresswire.com/ -- Sie sehen fast gleich aus. Ähnliche Sitzschalen, vergleichbare Beine, ähnliche Farben. In Katalogen oder Online-Shops unterscheiden sich viele Stühle für Wartebereiche, Cafés oder andere öffentliche Räume kaum voneinander. Und doch ist der Preisunterschied oft erheblich: etwa 30 Euro auf der einen Seite, 70 Euro und mehr auf der anderen. Für Außenstehende wirkt das zufällig. Für diejenigen, die öffentliche Räume ausstatten, ist es das nicht.— PAPATYA Deutschland
Der Unterschied zeigt sich nicht im Showroom, sondern im täglichen Einsatz.
Zuhause und öffentliche Nutzung sind nicht vergleichbar
Im privaten Umfeld wird ein Stuhl relativ wenig genutzt. Man sitzt einige Stunden am Tag darauf, meist dieselbe Person mit ähnlichem Körpergewicht. Fünf- bis sechsmal hinsetzen und aufstehen – mehr nicht.
Unter diesen Bedingungen kann selbst ein einfacher und günstiger Stuhl, der nicht für den professionellen Einsatz gedacht ist, problemlos über Jahre funktionieren.
Ganz anders ist die Situation in öffentlichen Bereichen. In Wartezonen, Cafés, Restaurants, Food-Courts und Schulen werden Stühle acht Stunden am Tag oder länger genutzt. Täglich setzen sich Dutzende, manchmal sogar Hunderte Menschen mit Körpergewichten zwischen 50 und 150 Kilogramm darauf. Sie lehnen sich zurück, stützen sich seitlich ab, stehen hastig auf und setzen sich wieder. Entscheidend ist dabei nicht das Gewicht allein, sondern die ständige Veränderung der Belastung.
Die unsichtbare Belastung
Viele Stühle wirken stabil, weil sie hart und nahezu unbeweglich sind. Doch Härte allein bedeutet nicht, dass ein Stuhl für eine lange und intensive Nutzung geeignet ist. Zur Veranschaulichung lässt sich gewöhnliches Fensterglas heranziehen: Es ist hart und wirkt stabil, eignet sich jedoch nicht für dauerhafte Bewegungen und dynamische Belastungen. Seitliche Kräfte, Wackeln oder häufiges Hinsetzen und Aufstehen führen mit der Zeit zu Schäden.
Was im privaten Bereich selten vorkommt, ist in öffentlichen Räumen Alltag. Dort ist Möbel ständig wechselnden Belastungen ausgesetzt. Deshalb kommt es weniger auf maximale Steifigkeit an, sondern darauf, dass ein Stuhl Belastungen aufnehmen und verteilen kann, ohne Schaden zu nehmen.
Wenn Flexibilität kein Nachteil ist
Ein häufiges Missverständnis betrifft das Gefühl von Stabilität. Manche Nutzer stellen bei professionellen Kunststoffstühlen zunächst fest, dass die Beine schlank wirken oder leicht nachgeben. Dieses Verhalten ist jedoch oft kein Zeichen von Schwäche, sondern ein bewusstes konstruktives Merkmal.
Kontrollierte Flexibilität hilft, Materialermüdung zu reduzieren und die Lebensdauer zu verlängern – besonders bei intensiver Nutzung.
PAPATYA JOY als Praxisbeispiel
Ein Beispiel für diesen Ansatz ist die Stuhlkollektion JOY von PAPATYA. Die Modelle bestehen aus glasfaserverstärktem Polypropylen und sind für Belastungen bis 200 Kilogramm ausgelegt. Diese Werte wurden durch unabhängige Belastungsprüfungen des Instituts GATAS bestätigt. Die Stühle wurden gezielt für Bereiche mit hoher Frequentierung entwickelt.
Dabei ist nicht die maximale Zahl im Prüfbericht entscheidend, sondern die Fähigkeit, alltägliche Belastungen über viele Jahre hinweg auszuhalten – Tag für Tag, Nutzer für Nutzer.
Worauf es bei der Auswahl wirklich ankommt
Beim Vergleich von Stühlen für öffentliche Räume lohnt es sich, über den ersten Eindruck hinauszugehen und gezielte Fragen zu stellen:
Für welche tägliche Nutzungsdauer ist der Stuhl ausgelegt?
Wie verhält er sich bei wechselnden und seitlichen Belastungen?
Sind Tragfähigkeit und Stabilität geprüft und dokumentiert?
Gilt die Garantie auch bei gewerblicher Nutzung?
Der Unterschied zwischen professionellen und gewöhnlichen Stühlen – selbst wenn sie äußerlich ähnlich wirken – liegt darin, dass professionelle Modelle für eine dauerhafte Nutzung und konstant hohe Belastungen in stark frequentierten Bereichen ausgelegt sind.
Stühle, die für den privaten Gebrauch geeignet sind, stoßen in öffentlichen Bereichen wie Wartezimmern, Restaurants oder Schulen sehr schnell an ihre Belastungsgrenzen.
Volodymyr Rybalchenko
Voko GmbH
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PAPATYA JOY
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